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  • michaelbernhardt19

Bye bye Schweden - Hallo Norwegen🤙

Eine Grenzerfahrung

Das war es dann also mit Schweden, genau 5 Wochen und zwei Tage haben wir in diesem tollen Land verbracht. Jetzt wartete Norwegen auf uns. Online Registrierung und ein hoffentlich negativer Test an der Grenze sollten seit dem 05. Juli ausreichen, da Schweden mittlerweile auch überwiegend als „grün“ eingestuft ist. Man sagte uns: There were only 7 cars at the border at 11 pm. Das klang doch vielversprechend. Also spät Abends noch ein letzter großer Einkauf (der Preisunterschied Schweden zu Norwegen ist angeblich wie Deutschland zur Schweiz) und dann ging es los. Etwas knapp für unsere Registrierung an diesem Tag, aber um 23.40 Uhr war die Grenze in Sichtweite. Nur leider waren da keine 7 Autos sondern ca. 3 km Stau vor uns. Nach 1h waren wir an der Grenze und erleichtert, dass unsere Registrierung ohne Probleme akzeptiert wurde. Alles war hier strengstens organisiert und wir wurden über mehrere Stationen zum Testcenter geroutet. Warum auch immer hat die Abfertigung der drei vor uns befindlichen Autos eine Stunde in Anspruch genommen, sodass es nach halb 2 war, als das negative Testergebnis dem Grenzposten mitgeteilt wurde, wir durchgewunken wurden und erleichtert die Grenze hinter uns ließen. Unseren Plan, bis nach Oslo zu fahren, warfen wir über Bord und haben den nächsten vertrauenswürdigen Platz angesteuert - eine gute Wahl wie sich am nächsten Tag zeigte.




Erster Stopp in Norwegen: Krankenhaus

Leider hatten wir beim Abendessen am Vorabend an Noels unterem Augenlid eine Zecke bemerkt. Nachdem wir einige Stunden zuvor eine von seinem Hoden entfernt hatten🙈, waren wir optimistisch auch hier erfolgreich zu sein💪 doch es half alles nichts, sie war einfach zu dicht am Auge, und das Risiko eines zappelnden Noels zu groß. Also machten wir uns auf die Suche nach einem Arzt. Leider war die erste Anlaufstelle in der nahegelegenen Notaufnahme mal wieder die falsche Adresse und wir mussten nochmal wo anders hin, witzigerweise nur wenige Meter neben unserem Stellplatz der Nacht zuvor - wenn wir das gewusst hätten. Nach drei langen Stunden und einem „Gedächnis-Lücken-Mittel“ für Noel war das Tier dann endlich raus. Noel erkannte seine Familie zum Glück noch und wir konnten uns auf den Weg zu unserem eigentlichen ersten Stopp machen: Oslo!

Der mittlerweile gewohnte Wohnmobil-Service (Gas, Wasser, S***) hat uns noch etwas aufgehalten, sodass es bereits gegen 18 Uhr war, als wir unseren Parkplatz in einer ruhigen Seitenstraße von Oslo erreichten.


Geflasht von den ersten Eindrücken

Also runter mit den Bikes und ab an die Hafenpromenade. Wow, was für ein Anblick: Direkt vor dem stylischen neuen Viertel „Barcode“ erstreckte sich ein Holzpier mit schicken Bars und Cafés, in der untergehenden Sonne zeichnete sich die Silhouette des neuen Künstler Museums Munch und der Pier war voller Menschen, die eine sehr gechillte Atmosphäre ausstrahlten.



Also raus mit dem Handtuch, rein in die Badehose und ein Sprung ins kühle Hafenbecken - was für ein Gefühl.



Nach einem kleinen Abendessen am Pier radelten wir am Hafen entlang und genossen noch ein wenig den tollen Stadtstrand. Vorbei am beeindruckenden Opernhaus und diversen Spielplätzen ging es zurück zu unserem Wohnmobil.



Wir waren geflasht - noch nie hat uns eine Stadt so schnell in ihren Bann gezogen und es war so einfach in sie „einzutauchen“.

Den nächsten Tag wollten wir mit Frühstück an der Waterfront beginnen, leider durchkreuzte ein fantastischer Spielplatz im Barcode Viertel unsere Pläne. Aber so ein Stadtbesuch soll ja auch unseren Jungs Spaß machen, also gewährten wir ihnen diesen Frühstücksplatz und genossen die Atmosphäre.



Oslo muss die letzten Jahre Unsummen in die Modernisierung der Stadt gesteckt haben und dabei ein gutes Händchen für die Architekten gehabt haben. Wo vor wenigen Jahren noch reines Hafengebiet war, stehen jetzt modernste Büro- und Wohnhäuser mit geschmackvoller Architektur, vielen Pieren zum Baden, neuen Spielplätzen und jeder Menge Bars und Cafés.


Wir radelten am Hafen entlang, vorbei am Kreuzfahrtterminal, an dem glücklicherweise wenig los war, und einem hochmodernen Militärschiff bis zum nächsten Hafenviertel, Akar Brygge. Was uns begeisterte: die schwimmenden Saunen mit Sonnendeck und Motor, die man ab 2h und für 260€ privat für sich mieten konnte - leider mit Kindern und bei 30 Grad nicht das richtige Programm🥲




In Akar Brygge prägen ältere, aber ebenso neu restaurierte Gebäude das Stadtbild und aufgrund des tollen Wetters war die Promenade voller Leben. Eine kleine Erfrischung im Brunnen ehe wir uns auf den Rückweg machten und den Nachmittag am Stadtstrand genossen. Was für eine Erfrischung und was für ein Anblick: in welcher Stadt kann man direkt vor dem Operngebäude und der Hafenkulisse ein Bad nehmen?

Frühstück an der Waterfront von Akar Brygge

Am dritten Tag entschieden wir die Frühstückfrage für uns und fuhren direkt nach Akar Brygge zum Frühstück an der Promenade mit Blick auf den Yachthafen - vielleicht sollte ich doch schneller wieder arbeiten gehen 🤔

Den Vormittag ließen wir uns durch dieses hippe Viertel treiben und stellten fest wie vielfältig Oslo ist. Es gibt nicht nur ein schickes Hafenviertel, es reihen sich gleich mehrere aneinander, und die Modernisierung ist offenbar noch nicht abgeschlossen.


Danach waren wieder die Jungs an der Reihe. Die Kugel Eis für 5€ verweigerten wir ihnen, dafür steuerten wir wieder den uns vertrauten Spielplatz und danach den Stadtstrand an. Unseren letzten Abend in Oslo ließen wir in einem kleinen „Dörfchen“ mit buntem Angebot an Live Musik, Food Trucks und Sauna ausklingen, was so ein bisschen an Wasen in Kleinformat erinnert, nur mit schönerer Aussicht 🤣 Vorbei am Sitz der norwegischen Königsfamilie und dem ein oder anderen Szeneviertel beenden wir diesen StädteTrip.

Voller positiver Impressionen, und dem festen Vorhaben hier nochmal ohne Kids herzukommen, ließen wir Oslo hinter uns und haben eine weitere Lieblingsstadt für uns entdeckt😍

Einziger Wehmutstropfen dieses Trip: Luans Fahrradkette hat am ersten Abend seinen Geist aufgegeben und scheint nicht so leicht zu reparieren sein🥲


Nun geht es ins Landesinnere Richtung

Songnefjörd und weiter Richtung der Stadt Bergen.

Am liebsten würden wir euch eine Ladung Sonne nach Deutschland schicken😉

ganz liebe Grüße und bis bald,

wir 4,5🖐

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